Beste Reisezeit: August - Oktober. Fast immer sehr schwül,
im September und Oktober auch bis zu knapp 40° C möglich. Nachts nie unter 16° C. Regengüsse meist am frühen Nachmittag. Tropisch-wechselfeuchtes Klima mit einer Trockenzeit im Winter und Regenperioden im Frühjahr und Herbst; im Nordwesten Wüstenklima; Küste und Tiefland feuchtheiß (mittl. Jahrestemp. 25-29° C), Temperaturen mit der Höhe abnehmend; durchschn. Temp. in Caracas ganzjährig um 20° C.
     

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Venezuela liegt an der karibischen Nordküste Südamerikas und grenzt im Westen an Kolumbien, im Süden an Brasilien und im Osten an Guyana. Mit der Entdeckung gewaltiger Erdölfelder veränderte sich die wirtschaftliche Situation des Landes grundlegend, obwohl nicht alle Teile der Bevölkerung am neuen Wohlstand teilhaben.

Erdteil: (Süd-)Amerika

Offizieller Name: República de Venezuela (Republic of Venezuela)

Staatsform: Republik mit Mehr-Parteien-System

Staatsführung: Präsident

Regierungsführung: Präsident

Landesfläche: 912.050 qkm (Weltrang 31)

Gliederung: 22 Bundesstaaten, 1 Distrikt, 72 Inseln

Hauptstadt: Caracas

Mitgliedschaft in intern. Organisationen: Andengemeinschaft CITES IaDB ITTO IWC IWF OAS OPANAL UNO WTO Weltbankgruppe

Offizielle Sprache: Spanisch

Staatsreligion: keine

Währung: 1 Bolivar = 100 centimes

Bevölkerung: 22,777,000

Bevölkerungsdichte : 25 Menschen je qkm

Ethnische Zusammensetzung der Bevölkerung: Mestizen 67%; Weiße 21%; Schwarze 10%; Indianer 2%

Religionszugehörigkeit: Katholiken 92.7%; andere 7.3%

Größte Städte: Caracas 1,964,846; Maracaibo (1990) 1,249,670; Valencia 1,034,033; Barquisimeto 692,599; Ciudad Guayana 523,578

Geographische Merkmale: höchster Berg --> Pico Bolivar 5007 m; längster Fluß Orinoco 2060 km.

Geographie: Die Landschaft im Nordwesten bestimmen die beiden Nordausläufer der Anden. Die westliche Kette, die Sierra de Perija, bildet einen Teil der Grenze zu Kolumbien. Die östlich gelegene Cordillera de Merida mit dem höchsten Gipfel Venezuelas kommt vom Süden her und zieht sich weiter nordostwärts zur inselreichen Karibikküste. Dazwischen liegt die sumpfige Maracaibo-Senke mit dem breiten, seichten Maracaibo-See, als Fortsetzung des Golfs von Venezuela im Zentrum.

Klima: Das Klima ist feucht-tropisch mit einer Regenzeit von April bis Oktober.

Flora/Fauna: Weite Teile des Landes nehmen die immergrünen tropischen Regenwälder ein, die in den nördlichen Bergen und im Süden zu finden sind. andere Gebiete, z.B. die ausgedehnten Llanos, das Bergland von Guyana und die Hochweiden der Anden sind weitläufig mit wildem Grasland bedeckt. Die Pflanzen- und Tierwelt verdankt ihre wunderbare Artenvielfalt den unterschiedlichen Höhenlagen. Durch die Besiedlung des Landes wurden viele Tierarten in dünner besiedelte Gebiete zurückgedrängt, trotzdem blieb der Artenreichtum erhalten. So sind in Venezuela noch Bären, Kaimane, Ozelote, Oppossums und Pekaris beheimatet. Zu den erwähnenswerten Vogelarten gehört der höhlenbewohnende Fettvogel. In den Küstengewässern leben Delphine und Lamantine. Zum Schutz der gefährdeten Tierarten wurde ihre Jagd untersagt. Da die Jagd ihre Existenzgrundlage ist, betrifft dieses Verbot nicht die Indianer-Völker.

Zeitzone: MEZ -5,0 Stunde(n)