Tropisch-heiße Küstenregion, im Norden ganzjährig feucht, im Süden extrem trocken; im Hochland gemäßigtes Klima; östl. Tiefland feuchtheiß; mittl. Temp. in Guayaquil ganzjährig um 26° C, in Quito 15° C. Amazonasgebiet Beste Reisezeit: August - Oktober. sehr schwül. Nachts nie Abkühlung unter 16° C. Regen meist in Form von Nachmittagsschauern.

     

Fotogalerie

Ecuador, so deutet bereits der Name an, liegt an Südamerikas Westküste in Höhe des Äquators, umgeben von Kolumbien im Norden und Peru im Süden und Osten. Zu Ecuador gehören auch die etwa 1000 km vor der Küste im Pazifik liegenden Galapagos-Inseln.

Erdteil: (Süd-)Amerika

Offizieller Name: República del Ecuador (Republic of Ecuador)

Ländername: Der Name Ecuador verweist auf die Lage des Landes am Äquator.

Staatsform: Republik mit Mehr-Parteien-System

Staatsführung: Präsident

Regierungsführung: Präsident

Landesfläche: 283.561 qkm (Weltrang 71)

Gliederung: 20 Provinzen (eine Auflistung finden Sie hier)

Hauptstadt: Quito

Mitgliedschaft in intern. Organisationen: Andengemeinschaft Antarktisvertrag CITES IaDB ITTO IWF OAS OPANAL UNO WTO Weltbankgruppe

Offizielle Sprache: Spanisch

Staatsreligion: keine

Währung: 1 Sucre = 100 centavos

Bevölkerung: 12 411 000

Bevölkerungsdichte : 45,6 Menschen je qkm

Ethnische Zusammensetzung der Bevölkerung: Mestizen 40.0%; Weiße 15.0%; Schwarze 5.0%, andere 40.0%

Religionszugehörigkeit: Katholiken 93.4%; andere 6.6%

Größte Städte: Guayaquil 1,973,880; Quito 1,487,513; Cuenca 255,028

Internationales Kennzeichen: EC

Nationalfeiertag: 10. August (Unabhängigkeitserklärung an Großkolumbien im Jahre 1809)

Geographische Lage: 75º W - 81º W / 2º N - 5º S

Geographie: Das Festlandgebiet mit seinen hohen Bergen wird häufig von Erdbeben erschüttert. Das Flachland entlang der Küste besteht in weiten Teilen aus fruchtbarem flachen Schwemmland, aus dem sich vereinzelt vulkanische Hügel erheben. Weiter östlich ziehen sich durch das Landesinnere von Norden nach Süden die Anden wie eine gewaltige Mauer, und teilen sich in zwei parallel verlaufende Hauptketten. Dazwischen liegen die Hochtäler, in die auch die Hauptstadt Quito gebettet ist. Viele Gipfel sind vulkanischen Ursprungs, so z.B. der Cotopaxi, der weltweit höchste aktive Vulkan. Die Osthänge der Anden versinken in den undurchdringlichen Regenwäldern des Amazonasbeckens. Der genaue Grenzverlauf zu Peru ist in diesem wenig erforschten Gebiet strittig.

Klima: Das Klima Ecuadors ist geradezu ein Lehrbuchbeispiel für das Klima der inneren Tropen. Im Tiefland östlich der Andenketten und an der Küste des Pazifischen Ozeans herrscht tropisches bis subtropisches Klima. Regenzeit ist von Januar bis Mai mit Durchschnittstemperaturen 25-30°C und mit hoher Luftfeuchtigkeit. Von Juni bis Dezember tritt die Trockenzeit ein, mit Durchschnittstemperaturen 19-25°C, insgesamt ein angenehmes Klima. Im eigentlichen Andengebiet, der 2000-3000 m hoch gelegenen Sierra, herrscht gemäßigtes Klima, feuchte Zeit von November bis Mai, an der es meistens nachmittags regnet. Charakteristisch für Ecuador sind fast gleiche Temperaturen das ganze Jahr. Mehrmals am Tag sind starke Temperaturschwankungen, zwischen 8 und 28°C möglich. Im September, dem wärmsten Monat, liegt die durchschnittliche Tagestemperatur in Quito (2850 m hoch) bei 12,8°C, im März dem kältesten Monat liegt sie bei 12,4°C, also nur sehr geringe Schwankungen. Anpassungsschwierigkeiten treten eventuell aufgrund der Höhenlage auf. Feucht und sehr warm sind die Osthänge der Anden und das Dschungelgebiet (Oriente).

Flora/Fauna: Die Flora ist mit über 20 000 Arten überaus vielfältig. Ein Großteil des Landes ist mit tropischen Wäldern bedeckt: das Amazonastiefland wird von immergrünem, besonders artenreichen Regenwald eingenommen. Ihm schließt sich in Lagen zwischen 1000 und 2000 m tropischer Bergwald an, der zwischen 2000 und 3000 m von tropischem Nebelwald abgelöst wird. Die Fauna ist ungewöhnlich artenreich. Zu den Besonderheiten gehören in den Anden Bergtapir, Kondor und Nordpudu, eine der kleinsten Hirscharten. Fast ausgestorben ist der Puma. Im Regenwald leben u.a. Kapuziner-, Brüll- und Wollaffe, Jaguar, Ozelot, Pekari (Nabelschwein), Flachland- und Mittelamerikanischer Tapir. Ausgesprochen vielfältig ist die Vogelwelt mit mehr als 1500 Arten, darunter allein 130 Kolibriarten. Das Archipel der Galapagos-Inseln besteht aus jungen Vulkankegeln und nur die Vulkanspitzen sind bewaldet. Der kalte Humboldtstrom, der die Ufer umspült, sorgte für die einzigartige Tierwelt mit Meeresechsen, Riesenschildkröten, flugunfähigen Kormoranen und den 13 Darwinfinkenarten, die Charles Darwin zu seiner Evolutionstheorie angeregten. Die Inseln sind vorrangig Forschungszwecken vorbehalten und für Touristen nur bedingt zugänglich.

Zeitzone: MEZ -6,0 Stunden