Tropisches, wechselfeuchtes Klima mit geringen Jahreszeitlichen Schwankungen; Jahresmitteltemp. nimmt mit der Höhe ab (unterhalb 1000 m 25-30° C, Bogotá, 2550 ü.M.: 14° C); im Norden und Westen Regenzeit von April bis November mit ausgiebigen Niederschlägen, sonst von März bis Juli und von September bis Dezember.

     

Fotogalerie

Kolumbien liegt im Nordwesten Südamerikas und verdankt seinen Namen Christoph Kolumbus. Das Land blickt auf ein reiches Kolonialerbe zurück, leidet aber unter ständigen inneren Unruhen.

Erdteil: (Süd-)Amerika

Offizieller Name: República de Colombia (Republic of Colombia)

Landesname: Das Land ist nach Christoph Kolumbus (1451-1506) benannt, der die Region jedoch selbst nie betrat.

Staatsführung: Präsident

Regierungsführung: Präsident

Politisches System: Republik seit 1886, Verfassung von 1991. Parlament mit zwei Kammern: Abgeordnetenhaus (165 Sitze) und Senat (102 Sitze). Wahl alle 4 Jahre; Wahlrecht ab 18 Jahre. Direktwahl des Präsidenten alle 4 Jahre.

Landesfläche: 1,14 Millionen qkm (Weltrang 25)

Gliederung: 24 Gebiete, 4 Intendanturen, 5 Kommissariate

Hauptstadt: Santafé de Bogotá, D.C.

Mitgliedschaft in intern. Organisationen: Andengemeinschaft Antarktisvertrag CITES IaDB IWF OAS OPANAL UNO WTO Weltbankgruppe

Offizielle Sprache: Spanisch

Staatsreligion: keine

Währung: 1 Peso = 100 centavos

Bevölkerung: 41 564 000

Bevölkerungsdichte : 36,4 Menschen je qkm

Ethnische Zusammensetzung der Bevölkerung: Mestizen 58.0%; Weiße 20.0%; Mulatten 14.0%; Schwarze 4.0%; andere 4.0%

Religionszugehörigkeit: Katholiken 95.2%; andere 4.8%

Größte Städte: Santafé de Bogotá, D.C., 5,484,244; Cali 1,847,176; Medellín 1,834,881; Barranquilla 1,090,916

Internationales Kennzeichen: CO

Nationalfeiertag: 20. Juli (Tag der Unabhängigkeitserklärung an Spanien im Jahre 1810)

Geographische Lage: 66º W - 79º W / 12º N - 4º S

Geographische Merkmale: höchster Berg --> Pico Cristobal Colon 5800 m.

Geographie: Kolumbiens kurze Landesgrenze zu Panama im Nordwesten des Landes trennt die Pazifik- im Westen von der Karibikküste im Norden. Kolumbiens bedeutendster Fluß, der Rio Magdalena, dessen Hauptzufluß der Rio Cauca ist, fließt von Süden zwischen den drei Hauptketten der Anden und mündet in das Karibische Meer. Die drei Gebirgsketten der Anden verlaufen etwa parallel zueinander von der ecuadorianischen Grenze im Südosten nordostwärts in Richtung Venezuela. Das Gebiet ist tektonisch sehr aktiv, was verheerende Erdbeben und Vulkanausbrüche auch in jüngster Zeit belegen. Über die Hälfte des Landes nimmt eine spärlich besiedelte Ebene ein, die von den Andengipfeln sanft südostwärts zur peruanischen und brasilianischen Grenze abfällt.

Klima: Kolumbien hat ein sehr unterschiedliches Klima. Das karibische Tiefland ist, abgesehen von zwei Regenzeiten, relativ trocken und wirbelsturmanfällig. Die höchsten Niederschlagsmengen fallen in die tropischen Regenwaldgebieten der Pazifikküste, der zentralen Täler und des Amazonasbeckens, die in die Savannengebiete der Llanos und der nördlichen Täler übergehen.

Flora/Fauna: Abwechslungsreich ist auch die Vegetation, so gibt es und den höheren Berglagen sowohl Nebelwälder als auch Tundragebiete. Weite Teile des Urwaldes fielen den Siedlungen und der Landwirtschaft zum Opfer. In den feuchten Bergwäldern wachsen jedoch viele Orchideen- und Epiphytenarten sowie der Balata, aus dessen Saft man unelastisches Gummi gewinnt; weiterhin die Elfenbeinpalme, deren Samen, die Steinnüsse, für Verzierungen verwendet wird. Zu den typischen Tierarten gehören Tapir, Faultier, Ameisenbär, Jaguar, Brüllaffen und Kolibris. In den Flüssen leben Kaimane und Capybaras (Wasserschweine).

Zeitzone: MEZ -6,0 Stunde(n)