Wechselfeuchtes Tropenklima mit Sommerregen im Tiefland,
im Andenhochland trockenes Gebirgsklima durchschn. Jahrestemp. im nördl. Tiefland 26° C, in La Paz 10° C.Amazonasgebiet Beste Reisezeit: August - Oktober. sehr schwül. Nachts nie Abkühlung unter 16° C. Regen meist in Form von Nachmittagsschauern.

     

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Bolivien liegt im Herzen Südamerikas und hat keinen Zugang zum Meer. Das Land verfügt über eine reiche kulturelle Tradition und große Ressourcen, aber seine geographische Lage erschwert die wirtschaftliche Entwicklung.

Erdteil: (Süd-)Amerika

Offizieller Name: República de Bolivia (Republic of Bolivia)

Landesname: Der Landesname geht auf den Unabhängigkeitskämpfer und ersten Präsidenten Simon Bolivar (1783-1830) zurück.

Staatsform: Republik mit Mehr-Parteien-System

Staatsführung: Präsident

Landesfläche: 1,1 Millionen qkm (Weltrang 27)

Gliederung: 9 Departements (eine Auflistung finden Sie hier)

Hauptstadt: La Paz (administrativ), Sucre (offiziell)

Mitgliedschaft in intern. Organisationen: Andengemeinschaft CITES IaDB ITTO IWF Mercosur OAS OPANAL UNO WTO Weltbankgruppe

Offizielle Sprache: Spanisch, Aymara, Quechua

Staatsreligion: Katholizismus

Währung: 1 Boliviano = 100 centavos

Bevölkerung: 8 142 000

Bevölkerungsdichte : 7,4 Menschen je qkm

Ethnische Zusammensetzung der Bevölkerung: Indianer 55.0%; Mestizen 30.0%; andere 15.0%

Religionszugehörigkeit: Katholiken 88.5%; Protestanten 10.4%

Größte Städte: La Paz 784,976; Santa Cruz 767,260; Cochabamba 448,756; El Alto 446,189; Oruro 201,831; Sucre 144,994

Internationales Kennzeichen: BOL

Nationalfeiertag: 6. August (Tag der Unabhängigkeit von Spanien im Jahre 1825)

Geographische Lage: 58º W - 69º W / 10º S - 23º S

Geographische Merkmale: höchster Berg --> Sajama 6542 m; größter See --> Titicacasee (Teil) 8340 qkm.

Geographie: Drei Viertel der Bevölkerung leben im Gebiet von Altiplano, der Hochebene zwischen den beiden Andenketten im Westen des Landes. In den Ostkordilleren an der Grenze zu Chile befinden sich mehrere aktive Vulkane. Die Cordillera Oriental hingegen sind dicht bewaldet. am nördlichen Ende der Altiplano liegt der Titicacasee. der südliche Teil ist ein arides Tafelland mit verstreuten Salztonebenen. Im Nordosten fallen die Cordillera Oriental steil über die Klippen und Nebelwälder der Yungas zur Tiefebene Oriente im Norden und Osten des Landes ab.

Klima: Das tropische Klima ist regional unterschiedlich. Während der Regenzeit fallen in den Regenwäldern im Norden der Oriente hohe Niederschläge, um den Titicacasee sind sie geringer und im Süden des Landes regnet es kaum.

Flora/Fauna: Die Pflanzenwelt variiert entsprechend den klimatischen Gegebenheiten stark: im Hochland nimmt die Dichte der Vegetation nach Süden hin immer weiter ab. Vorwiegend wachsen hier Hartgräser, Dornsträucher und Kaktee. Währen die Westkordillere kaum Wälder aufweist, sind die niederschlagreichen Osthänge der Zentralkordillere mit Berg- und Nebelwäldern bewachsen. In den Tälern der Yunga sind Chinarinden- und Kautschukbäume weit verbreitet. Das Tiefland ist von tropischem Regenwald geprägt. Er geht nach Süden in eine Savanne mit Galeriewald an den Flüssen über. In der Tierwelt Boliviens gehören Vikunjas, Guanakos und Gürteltiere zu den größeren Säugern der Hochebene. In den Anden ist der Kondor, die größte Geierart, anzutreffen. Das östliche Tiefland bietet u.a. Pekari (Nabelschwein), Großem Ameisenbär, Ozelot, Tapir und 18 Affenarten Lebensraum, darunter mit dem Springtamarin eine der kleinsten Affenarten der Welt. Der Brillenbär, die einzige Bärenart Südamerikas, ist vom Aussterben bedroht. Zu den seltenen Tieren gehört auch die Gelbwollbeutelratte.

Zeitzone: MEZ -5,0 Stunde