Beste Reisezeit: November - April. Von Nov. - April am Tag schwülwarm, aber recht kühle und angenehme Nächte. Juni - Okt. Sehr heiß, bis 40° C möglich, Im Norden subtropisch trockenes Klima, sonst tropisch-wechselfeucht; im Westen (Pazifikseite) Hauptniederschläge von Juni bis September, auf der Ostseite (Golf von Mexico) gleichmäßige Verteilung über das ganze Jahr; Yucatán ganzjährig feucht-heiß; Gefahr von tropischen Wirbelstürmen (Hurrikane). durchschn. Temp. in Mexico-Stadt (2.300 m ü.M.) im Januar 12° C, im Juni 19° C.      

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Mexiko ist einer der größten Staaten Lateinamerikas und zeichnet sich durch eine bunte kulturelle Vielfalt aus.

Erdteil: (Mittel-)Amerika

Offizieller Name: Estados Unidos Mexicanos (United Mexican States)

Landesname: Auf die Gründer des Atztekenreiches, die Mexika, geht der Landesname zurück.

Staatsführung: Präsident

Regierungsführung: Präsident

Politisches System: Präsidiale Bundesrepublik seit 1917 mit häufig revidierter Verfassung. Wahlrecht ab 18 Jahre. Zwei-Kammer-Parlament mit Abgeordnetenhaus (500 Abgeordnete, davon 300 direkt gewählt) und Senat (128 auf 6 Jahre gewählte Mitglieder). Direktwahl des Staatsoberhauptes alle 6 Jahre, Wiederwahl nicht möglich. Das Staatsoberhaupt verfügt über eine außerordentliche Machtfülle. der Präsident ist zugleich auch Regierungschef und Oberbefehlshaber der Streitkräfte, kann Regierungsmitglieder und auch den Generalstaatsanwalt berufen und entlassen.

Landesfläche: 1,96 Millionen qkm (Weltrang 14)

Gliederung: 31 Bundesstaaten, 1 Bundesdistrikt (eine Auflistung finden Sie hier)

Hauptstadt: Mexiko City

Mitgliedschaft in intern. Organisationen: BIZ CITES EBWE IaDB IWC IWF NAFTA NEA OAS OECD OPANAL UNO WTO Weltbankgruppe

Offizielle Sprache: Spanisch

Staatsreligion: keine

Währung: 1 Peso = 100 centavos

Bevölkerung: 97 366 000

Bevölkerungsdichte : 49,9 Menschen je qkm

Ethnische Zusammensetzung der Bevölkerung: Mestizen 60.0%; Kaukasier 9.0%; andere 31.0%

Religionszugehörigkeit: Katholiken 89.7%; Protestanten 4.9%; Juden 0.1%; andere 2.1%; ohne 3.2%

Größte Städte: Mexico City 9,815,795; Guadalajara 1,650,042; Ciudad Netzahualcóyotl 1,255,456; Monterrey 1,068,996; Puebla 1,007,170; Juarez 789,522; León 758,279; Tijuana 698,752; Mérida 523,422; Chihuahua 516,153

Internationales Kennzeichen: MEX

Nationalfeiertag: 16. September (Tag des Aufrufs zur Rebellion gegen die Spanier im Jahre 1810)

Geographische Lage: 87º W - 117º W / 15º N - 33º N

Geographische Merkmale: höchster Berg --> Citlaltepetl 5699 m; längster Fluß --> Rio Grande (Teil) 2100 km.

Geographie: Mexiko schiebt sich als breite, bergige Landzunge zwischen den Pazifischen Ozean und den Golf von Mexiko. Die landschaftlich abwechslungsreiche südliche Hälfte des Landes reicht bereits bis in die Tropen hinein.

Klima: Hier vermischen sich in der Natur die Grenzen zwischen der tropischen und der subtropischen Klimazone. Unterhalb 800 m, im südlichen Landesteil und bei Yucatán, findet man die heiße Zone in der es tropisch, feucht ist mit durchschnittlichen Temperaturen über 25°C und hoher Luftfeuchtigkeit. In der gemäßigte Zone bei 800 bis 2000 m liegen die Durchschnittstemperaturen zwischen 18 und 22°C. Am angenehmsten ist das Klima in einer Höhe von 1500 m. Oberhalb der 2000 m, wie z.B. in Mexiko City trifft man auf die kalte Zone mit Durchschnittstemperaturen bei etwa 15°C. Hier wird es nur im Sommer um die Mittagszeit sehr warm. April und Juni sind die heißesten Monate. Von: Oktober bis Mai ist Trockenzeit und von Juni bis September Regenzeit, in der es meist heftig aber meist von kurzer Dauer regnet.

Im Gebiet Mexico City ist oft sehr schlechte Luft und eine Art Smogglocke liegt über der Stadt. Haben Reisende Atemprobleme, sollten diese sich mit Medikamenten entsprechend anpassen.

Fauna/Flora: Die typische Vegetationsform der nördlichen Wüsten sind Wüstengräser, Sträucher und Suckelte. Der Urwald im Süden wurde durch die Siedler weitgehend zerstört, nur an den höheren Hanglagen der westlichen Berge findet man noch kleine Nadelholzbestände; das zentrale Hochland dagegen besteht überwiegend aus Grasland. Durch die höheren Niederschlagsmengen im Osten gedeiht dort tropischer, in höheren Lagen ein gemäßigter Regenwald. In den südlichen Regenwäldern leben Affen, Papageien, Jaguare, Tappige und Ameisenbären. Im Norden und in den besiedelten zentralen Hochlandgebieten verdrängten die von Menschen eingeführten Haustiere die einheimische Tierwelt. Dagegen konnten sich in den Wüsten und Steppen einheimische Arten wie Gürteltiere, Hirsche, Pumas und Kojoten weiter behaupten. Die Küstengewässer sind der Lebensraum zahlreicher Fischarten.

Zeitzone: MEZ -6,0 bis 7,0 Stunde(n)