Beste Reisezeit: Mai - September. Im Sommerhalbjahr manchmal heftige Regengüsse, aber auch längere Trockenperioden, gelegentlich auch schwül. Im Sommer hohe UV-BelastungGemäßigt, in den Alpen Hochgebirgsklima, in den südlichen Tälern sehr mild; durchschn. Temp. in Zürich im Januar -1,1° C, im Juli 17,6° C      

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Die Schweiz ist das gebirgigste Land im Herzen Europas. Sie wird von Frankreich, Deutschland, Liechtenstein, Österreich und Italien begrenzt.

Erdteil: (Mittel-)Europa

Offizieller Name: Confédération Suisse (Französisch); Schweizerische Eidgenossenschaft (Deutsch); Confederazione Svizzera (Italienisch) (Swiss Confederation)

Landesname: Der Landesname galt ursprünglich nur für den Urkanton Schwyz, der mit zwei anderen Gebieten 1291 das Ewige Bündnis schloß - die Keimzelle der Schweizerischen Eidgenossenschaft. Seit dem späten Mittelalter wurde nicht nur der Urkanton, sondern die Eidgenossenschaft selbst als Schweiz benannt.

Politisches System: Bundesstaat seit 1848, Verfassung von 1848, vollständig revidiert 1874, später zahlreiche Änderungen. Föderalismus und direkte Demokratie prägen die Politik. Entscheidungen werden dort getroffen, wo sie ihre Wirkung entfalten. Das letzte Wort haben in Gemeinde, Kanton und Bund die BürgerInnen. Auf Bundesebene genügen 50.000 Unterschriften (Sammelfrist: 3 Monate), um eine Volksabstimmung über ein Gesetz zu erzwingen. Entscheide bei Volksabstimmungen sind endgültig, ungeachtet der Höhe der Wahlbeteiligung. Das Parlament (Bundesversammlung) besteht aus zwei gleichberechtigten Kammern: der Volksvertretung (Nationalrat) mit 200 Abgeordneten und der Vertretung der Kantone (Ständerat) mit 46 nebenamtlichen Abgeordneten. Proporzwahl der Volksvertreter. Jeder Kanton bildet einen separaten Wahlkreis, dem entsprechend der Bevölkerungszahl Sitze zustehen. Im Ständerat haben die Kantone je zwei, die Halbkantone je einen Sitz. Gewählt wird alle 4 Jahre. Als Vereinigte Bundesversammlung wählen beide Kammern des Parlaments für jeweils 4 Jahre die siebenköpfige Regierung, den Bundesrat, und jedes Jahr im Turnus aus dem Kreis der Bundesräte den Bundespräsidenten/die Bundespräsidentin. Ein Staatsoberhaupt oder Regierungschef kennt die Schweiz nicht. Der Bundesrat, seit 1959 in gleicher parteipolitischer Zusammensetzung, regiert und vertritt das Land nach außen als Kollektiv, wobei jedes seiner Mitglieder einem Departement (Ministerium) vorsteht.

Landesfläche: 41.293 qkm (Weltrang 132)

Gliederung: 26 Kantone

Hauptstadt: Bern

Mitgliedschaft in intern. Organisationen: Antarktisvertrag AsDB BIZ CITES EBWE EFTA Europarat IaDB IEA INK ITTO IWC IWF NEA OECD WTO Weltbankgruppe

Offizielle Sprache: Französisch; Deutsch; Italienisch; Rätoromanisch

Staatsreligion: keine

Währung: 1 Schweizer Franken = 100 Rappen

Bevölkerung: 7 160 000

Bevölkerungsdichte: 173,4 Menschen je qkm

Sprachliche Zusammensetzung der Bevölkerung: Deutsch 63.6%; Französisch 19.2%; Italienisch 7.6%; Spanisch 1.7%; Portugiesisch 1.4%; Romanisch 0.6%; andere 5.9%

Religionszugehörigkeit: Katholiken 46.2%; Protestanten 40.0%; Muslime 2.2%; Orthodoxe Christen 1.0%; Juden 0.3%; andere 10.3%

Größte Städte: Zürich 343,869; Basel 174,007; Genf 173,559; Bern 127,469; Lausanne 115,878

Internationales Kennzeichen: CH

Nationalfeiertag: 1. August (Tag des Ewigen Paktes von 1291)

Geographische Lage: 6º O - 11º O / 46º N - 48º N

Geographische Merkmale: höchster Berg --> Monte Rosa 4634 m; längste Flüsse --> Rhein (Teil) 1320 km, Rhone (Teil) 813 km; größter See --> Bodensee (Teil) 540 qkm.

Geographie: Die Schweiz ist berühmt für die majestätische Schönheit ihrer Bergwelt, die Schweizer Alpen und in keinem anderen europäischen Staat ist die Landschaft so allgegenwärtig wie hier. Topographisch zerfällt das Land in drei Regionen: Jura, Mittelland und Alpen. Der Jura im Nordwesten umfaßt weite grasbedeckte Hügelketten, unterbrochen von tiefen bewaldeten Tälern und Schluchten; die südlich liegenden Berggipfel blicken über den Neuchatelersee und das Aaretal. Das Mittelland ist der am wenigsten gebirgige Teil, hier lebt auch der größte Teil der Bevölkerung. Die südliche Begrenzung des Mittellands verschmilzt mit den Ausläufern der Alpen, die mehr als die Hälfte der Landesfläche (60%) einnehmen. Die beiden Alpenzüge stoßen am St.-Gotthard-Massiv, wo Rhone und Rhein entspringen, aufeinander. Beide Flüsse bilden im Alpenvorland die zwei größten Schweizer Seen - den Genfer und den Bodensee. Die höchsten Gipfel liegen in den gletscherreichen Walliser Alpen an der italienischen Grenze. Die Berner Alpen bilden den nördlichen Rand von Europas größtem Gletscher, dem 24 km langen Aletsch. Hier haben die Alpenflüsse tiefe Schluchten und Täler in das Felsmassiv gegraben und viele Seen wie z.B. den Luzerner und den Luganer See geschaffen.

Klima: In der Schweiz herrscht ein gemäßigtes Kontinentalklima vor, aber das Wetter ist je nach geographischer Lage und Höhe unterschiedlich. Die Wintertemperaturen liegen im Normalfall überall unter dem Gefrierpunkt und die höchsten Erhebungen der Alpen sind ständig Schnee- und eisbedeckt. Die Sommer sind im Mittelland warm und in den südlichen Tälern ist es oft heiß. Regenfälle sind gleichmäßig auf das ganze Jahr verteilt.

Flora/Fauna: Im Laufe der Jahrhunderte hat die Weidewirtschaft (Ziegen und Schafe) große Teile der ursprünglichen Vegetation vernichtet, aber seltene Pflanzen und Blumen wie das Edelweiß findet man noch in über 2000 m Höhe. Die tieferen Hanglagen sind bewaldet; in den südlichen Tälern wachsen Zypressen und Feigenbäume. Die typischen Tierarten der Alpen, darunter Murmeltiere, Rothirsche, Gämsen und Steinböcke als auch weitere mitteleuropäische Tierarten sind hier vertreten.

Zeitzone: MEZ