Beste Reisezeit: Juni - August. Recht wechselhaftes, nur im Hochsommer beständig freundliches Wetter. Selten schwül. Von Mai - August hohe UV-Belastung. Im Norden mehr atlantisch, im Süden zunehmend mediterran geprägtes Klima; heiße trockene Sommer; milde, feuchte Winter; durchschn. Temp. in Lissabon im Januar 10,8° C, im Juli 22,5° C.      

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Portugal liegt an der Westküste der Iberischen Halbinsel, im Südwesten Europas, zwischen dem Atlantischen Ozean und Spanien. Zu seinem Territorium gehören die Atlantikinseln Madeira und die Azoren.

Erdteil: (Süd-)Europa

Offizieller Name: República Portuguesa (Portuguese Republic)

Landesname: Der Landesname entwickelte sich aus dem römischen Namen Portus und Cale - Siedlungen nahe dem heutigen Porte.

Staatsführung: Präsident

Regierungsführung: Premierminister

Politisches System: Erneut Republik seit 1976, letzte Verfassungsänderung 1997. Allgemeines Wahlrecht ab 18 Jahre. Ein-Kammern-Parlament mit 230 Abgeordneten, die alle 4 Jahre gewählt werden.

Landesfläche: 91.982 qkm (Weltrang 110)

Gliederung: 18 Distrikte

Hauptstadt: Lissabon

Mitgliedschaft in intern. Organisationen: BIZ CITES EBWE EIB EU Europarat IaDB IEA ITTO IWF NATO NEA OECD Schengener Abk. UNO WEU WTO Weltbankgruppe

Offizielle Sprache: Portugiesisch

Staatsreligion: keine

Währung: 1 Escudo = 100 centavos

Bevölkerung: 9 870 000

Bevölkerungsdichte : 106,9 Menschen je qkm

Ethnische Zusammensetzung der Bevölkerung: Portugiese 98.2%; Kapverder (?) 0.4%; andere 1.4%

Religionszugehörigkeit: Christen 94.8%; Mormonen 0.4%) 1.1%; Muslime 0.1%; andere und ohne 5.1%

Größte Städte: Lissabon 663,394; Porto 302,467; Amadora 181,774

Internationales Kennzeichen: P

Nationalfeiertag: 10. Mai (Todestag des Dichters Luiz de Camães im Jahre 1580); 5. Oktober (Tag der Ausrufung der Republik im Jahre 1910)

Geographische Lage: 6º W - 9º W / 37º N - 42º

Geographische Merkmale: höchster Berg --> auf dem Festland Malhao da Estrela 1991 m, auf den Azoren Ponta do Pico 2351 m; längster Fluß --> Tejo (Teil) 1010 km.

Geographie: Die Landesfläche zerfällt in einen Nord- und einen Südteil, die der Fluß Tejo grob teilt. Der üppige bergige Norden unterscheidet sich stark von den trockenen Tieflandgebieten des Südens. Portugals nordöstliche Hochebene bildet die Fortsetzung der spanischen Meseta und ist durch Berge, Flußtäler und tiefe Schluchten gegliedert. Westwärts fällt das Land zum Küstengebirge am Atlantik ab. Die landeinwärts gelegenen Hochebenen erstrecken sich nach Süden bis über das Flußteil des Douros und fallen dann in Richtung Westen zu einer breiten Küstenebene ab. An der Südostgrenze der Hochebene bildet das Kastilische Scheidegebirge eine natürliche Grenze zwischen Nord- und Südportugal, das zur Küste hin niedriger wird. Südlich davon fließt der Tejo von Osten nach Westen und mündet nahe der Hauptstadt Lissabon in den Atlantik. Südlich des Tejos verlaufen Hügelländer und Ebenen. Die Tieflandgebiete an der Küste dehnen sich landeinwärts aus und gehen in die Hügelländer des Alentejo im Osten über, entschwinden nach Süden und bilden die sanften Hügel von Baixo Alento. Tief im Süden liegen die Berge und Hänge der Algavre und ziehen sich von der spanischen Grenze bis nach Cabo de Sao Vicente an Portugals Südwestspitze.

Klima: Das Meer und die Struktur der Landschaft bestimmen Portugals mediterranes Klima mit milden und feuchten Wintern. An der Küste sind die Sommer feucht, im Landesinneren heiß und trocken; Trockenperioden im Osten und Süden sind die Regel. Die Berge im Nordwesten bilden eine "Barriere" für die Wolken, die der Atlantik herübertreibt; dort fallen mehr als 1000 mm Niederschläge im Jahr. In den Hochebenen des Nordostens herrscht ein trockeneres Klima mit kalten Wintern.

Fauna/Flora: Die höheren Niederschläge im Norden begünstigen das Wachstum der Wälder. Der Süden dagegen ist kaum bewaldet, aber die südliche Region der Algavre ist für ihre Johannisbrotbaum-, Feigen- und Mandelbaum-Haine berühmt. Olivenbäume wachsen an den niedrigeren Berghängen des ganzen Landes, während in den höheren Berglagen eine alpine Vegetation herrscht. Wölfe, Wildschweine und Luchse, Eidechsen, Chamäleons und andere Reptilien sind im Süden beheimatet. Die Vogelwelt wartet mit einigen seltenen Arten auf, die nur auf der Iberischen Halbinsel vorkommen.

Zeitzone: MEZ -1,0 Stunde(n)