Beste Reisezeit: Juni - August; häufig Regen auch Nebel; in der kühlen Jahreszeit auch starke Stürme. Durch den Golfstrom ist das Klima im Winter nicht so extrem, wie es die nördliche Lage der Insel vermuten lässt. Kühlgemäßigtes Seeklima; durchschn. Temp. in Reykjavik im Jan. -0,3° C, im Juli 11,4° C.      

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Island ist eine Inselrepublik im nördlichen Atlantik. Ihre Besiedlungsgeschichte reicht bis in die Wikingerzeit des 9. Jahrhunderts zurück. Die karge Landschaft mit ihren aktiven Vulkanen ist einzigartig in Europa.

Erdteil: (Nord-)Europa

Offizieller Name: Lýdhveldidh Ísland (Republic of Iceland)

Ländername: Der Name bedeutet so viel wie Eisland.

Staatsform: Republik mit Mehr-Parteien-System

Staatsführung: Präsident

Regierungsführung: Premierminister

Landesfläche: 103.000 qkm (Weltrang 105)

Gliederung: 8 Bezirke

Hauptstadt: Reykjavík

Mitgliedschaft in intern. Organisationen: Arktischer Rat BIZ EBWE EFTA Europarat IWF NATO UNO WTO Weltbankgruppe

Offizielle Sprache: Isländisch

Währung: 1 Krona = 100 aurur

Bevölkerung: 279 000

Bevölkerungsdichte: 2,7 Menschen je qkm

Ethnische Zusammensetzung der Bevölkerung: Isländer 95.9%; Dänen 0.8%; Schweden 0.5%; Deutsche 0.3%; andere 2.5%

Religionszugehörigkeit: Protestanten 95.0%; ohne 1.9%; andere 2.1%

Größte Städte: Reykjavík 105,487; Kópavogur 18,553; Hafnarfjördhur 17,938; Akureyri 15,009; Gardhabær 7,830

Internationales Kennzeichen: IS

Nationalfeiertag: 17. Juni (Tag der Ausrufung der Republik im Jahre 1944)

Geographische Lage: 13º W - 25º W / 63º N - 66º N

Geographische Merkmale: höchster Berg --> Hvannadalshnukur 2119 m; längster Fluß --> Thjorsa 230 km.

Geographie: Erdgeschichtlich betrachtet ist Island sehr jung. Die Insel entstand aus einer Serie vulkanischer Eruption auf der mittleren Atlantikschwelle, der Nahtstelle zweier technischer Platten. 1973 mußte die Insel Heimaey vor der Südküste Islands nach dem Ausbruch des Vulkans Helgafell evakuiert werden. Sehr häufig wird die Erdoberfläche erschüttert und in den vulkanisch aktiven Gebieten gibt es heiße Springquellen; sehr bekannt sind die Geysire von Südwestisland. Ähnliche Quellen gaben auch der Hauptstadt Reykjavik ihren Namen: "Rauchende Bucht". Heute dienen sie der Versorgung des Landes mit Heißwasser und Wärme. Die Mitte der Insel wird von einem Plateau gebildet, das von einem Gletscher bedeckt und von Bergen umgeben ist. Ein zehntel des Gesamtterritoriums liegt ständig unter Gletschern verborgen, deren größter der Vatnajökull mit einer Ausbreitung von 8300 qkm ist. Die Bevölkerung Islands lebt vorwiegend in der schmalen Küstenniederung um Reykjavik im Südwesten der Insel. Im Norden graben sich schroffe Täler tief in das Landesinnere.

Klima:Der Nordwesten der Insel ist allgemein kühler als der Südosten und dort fällt häufiger Schnee. Die Temperaturen liegen über dem für diese nördlichen Breiten üblichen Durchschnitt. Ursache dafür sind die mit dem Golfstrom verbundenen warmen Südwestwinde. Aber auch Stürme fegen über das Land, besonders während der milden, feuchten Wintern. der Sommer ist gewöhnlich kühl und es regnet in jeder Jahreszeit. Besonders im Herbst und im frühen Winter können am Himmel oft Nordlichter beobachtet werden.

Flora/Fauna: Einst bedeckten Gehölze großflächig die Insel, die aber schon von den frühen Siedlern gerodet wurden. Nur 1% der Gesamtfläche ist heute bewaldet. Die typische Vegetation ist durch Moose und Flechten und wenige Sträucher bestimmt. Karges Grasland findet sich nur in den Tälern und der Küstenniederung. Das auf Island heimische Säugetier ist der Polarfuchs. Ratten und Mäuse wurden von den Wikingern eingeschleppt; dazu kamen Haustiere wie das stämmige Islandpony. Im 18. Jahrhundert wurden auch Rentiere eingeführt: Erwähnenswert ist die artenreiche Vogelwelt, besonders auf den Küstenfelsen und am Myvatntn-See im Norden. Viele Zugvögel rasten hier auf ihrem langen Flug.

Zeitzone: MEZ -1,0 Stunde(n)