Mittelmeerklima mit Winterregen und ausgeprägter Trockenheit von Juni bis September; Durchschn. Temp. in Athen im Januar 9° C, im Juli 28° C.      

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Griechenland grenzt an Albanien, Mazedonien, Bulgarien und der Türkei.

Erdteil: (Süd-)Europa

Offizieller Name: Ellinikí Dhimokratía (Hellenic Republic)

Staatsführung: Präsident

Regierungsführung: Premierminister

Politisches System: Parlamentarische Republik seit 1973, Verfassung von 1975. Allgemeine Wahlpflicht ab 18 Jahre. Ein-Kammer-Parlament mit 300 auf 4 Jahre gewählten Mitgliedern, die alle 5 Jahre den Staatspräsidenten wählen.

Landesfläche: 131.990 qkm (Weltrang 71)

Gliederung: 10 Regionen

Hauptstadt: Athen

Mitgliedschaft in intern. Organisationen: Antarktisvertrag BIZ CITES EBWE EIB EU Europarat IEA ITTO IWF NATO NEA OECD Schengener Abk. UNO WEU WTO Weltbankgruppe

Offizielle Sprache: Griechisch

Währung: 1 Drachmen = 100 lepta

Bevölkerung: 10 626 000

Bevölkerungsdichte : 79,9 Menschen je qkm

Ethnische Zusammensetzung der Bevölkerung: Griechen 95.5%; Türken 0.9%; Albanier 0.6%; andere 3%

Religionszugehörigkeit: Christen 98.1%; Muslime 1.5%; andere 0.4%

Größte Städte: Athens 772,072; Thessaloníki 383,967; Piraeus (Piraiévs) 182,671; Pátrai 152,570; Peristérion 137,288

Geographische Merkmale: höchster Berg --> Olymp 2917 m; längster Fluß --> Wardar (Teil) 382 km

Geographie: Griechenland besteht aus Halbinseln und Inselketten, die von Gebirgsketten stammen, die vom Mittelmeer überflutet wurden. Die Küsten werden von tiefen Buchten zerschnitten. die gesamte Region ist geologisch instabil und wird häufig von Erdbeben erschüttert. das griechische Festland umfaßt den südlichen Teil der Balkaninsel. Das Pindosgebirge im Nordwesten dehnt sich vom Dinarischen Gebirge Mazedoniens und Albaniens her aus. Im hohen Norden werden das griechische Makedonien und Thrakien von den Rhodopen an der bulgarischen Grenze und dem Fluß Maritza an der türkischen Grenze begrenzt. Östlich des Pindosgebirges liegt das thessalische Becken, das im Norden von Gebirgszügen umschlossen wird. Das Othrusgebirge zieht sich südöstlich bis ins Ägäische Meer und taucht schließlich im nördlichen Teil von Euböa, der langen schmalen Insel, die parallel zur Küste liegt, wieder auf. Im Süden liegt die Peloponnes, vom Festland durch den Kanal von Korinth getrennt, der das Ägäische Meer mit dem Ionischen Meer verbindet. Die gebirgige Peloponnes endet in vier felsigen Halbinseln, deren größte, die Taygetos, südöstlich einen Bogen mit den Inseln Kythera, Kreta und Rhodos zieht. Mehr als 2000 Inseln - weniger als 200 sind bewohnt - machen ein Fünftel der Landesfläche aus. Kreta in der südlichen Ägäis ist die größte Insel. Zu den Ionischen Inseln, die westlich vor dem Festland liegen, gehören Korfu, Leukas, Kephallenia und Zante. Die zwei größten Inselgruppen bilden die Kykladen in der südlichen Ägäis und östlich von ihnen die 12 Inseln des Dodekans.

Klima: Das Klima weist regional Unterschiede auf. Im Nordosten strömt kalte Luft aus dem östlichen Balkan ein. Für die schneebedeckten Gipfel der Gebirge sorgen die eisigen Nordwinde. Im Süden herrschen durch warme Winde milde Winter. Es regnet im allgemeinen nur im Herbst und Winter, am stärksten an den Hängen der westlichen Küstengebirge.

Flora/Fauna: Tausende Jahre der Rodung und intensiven landwirtschaftlichen Nutzung sowie der Viehhaltung haben dazu geführt, daß die ursprünglich dichte Bewaldung zerstört wurde und nur noch ein Fünftel des Landes mit Wald bedeckt ist. Strauchiges Bergland dominiert in den Tieflandgebieten und auf den Peloponnes. Blühende Pflanzen, darunter Krokusse und Anemonen, bieten im Frühjahr einen herrlichen Anblick. Da auf den Ionischen Inseln Korfu und Leukas mehr Niederschläge fallen, fällt die Vegetation fort üppiger aus. In den nördlichen Wäldern leben einige Tierarten, die heute in Europa nahezu ausgestorben sind, wie Wölfe, Bären und Luchse. Im Süden gibt es Reptilien, darunter Chamäleons. Viele Schildkrötenarten sind durch den Tourismus und die Umweltverschmutzung vom Aussterben bedroht.

Zeitzone: MEZ +1,0 Stunde(n)