Tropisches wechselfeuchtes Klima, im S trocken; Durchschnittstemp. in Port-au-Prince im Juli 28° C, im Januar 24,7° C.      

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Haiti, eines der ärmsten Länder der Welt, umfaßt das westliche Drittel der im Herzen der Karibik und östlich von Kuba liegenden Insel Hispaniola.

Erdteil: (Zentral-)Amerika

Offizieller Name: Repiblik Dayti; République d'Haïti (Französisch) (Republic of Haiti)

Ländername: Schon die indianischen Ureinwohner nannten die Insel Ayti (Gebirgsland).

Staatsform: Republik mit Mehr-Parteien-System

Staatsführung: Präsident

Regierungsführung: Premierminister

Landesfläche: 27.750 qkm (Weltrang 143)

Gliederung: 9 Departements, 27 Arrondissements

Hauptstadt: Port-au-Prince

Mitgliedschaft in intern. Organisationen: CARICOM IWF OAS OPANAL UNO WTO Weltbankgruppe

Offizielle Sprache: Französisch

Staatsreligion: keine

Währung: 1 Gourde = 100 centimes

Bevölkerung: 8,09 Mio.

Bevölkerungsdichte : 291,4 Menschen je qkm

Ethnische Zusammensetzung der Bevölkerung: Schwarze 95.0%; Mulatten/andere 5.0%

Religionszugehörigkeit: Katholiken 68.5%; Protestanten 24.1%; andere 7.4%

Größte Städte: Port-au-Prince 846,247; Carrefour 277,662; Delmas 232,142; Cap-Haïtien 100,638; Pétionville 69,543

Internationales Kennzeichen: RH

Nationalfeiertag: 1. Januar (Tag der Unabhängigkeit von Frankreich im Jahre 1804)

Geographische Lage: 72º W - 74º W / 18º N - 20º N

Geographie: Zwei gebirgige Halbinseln umschließen die zentrale Ebene des Artibonite. Die nördliche Gebirgskette des Massif du Nord zieht sich ins Zentrum der Dominikanischen Republik, wo sie in die Cordillera Central übergeht.

Klima: Das Klima ist heiß und die Temperaturen und Niederschlagsmengen weichen in einigen Landesteilen stark voneinander ab. So finden sich auch wüstenähnliche Gebiete.

Flora/Fauna: Der tropische Wald, der einst Haiti fast vollkommen bedeckte, wurde in den letzten drei Jahrhundert durch Abholzung für die landwirtschaftliche Nutzung weitgehend zerstört. Versteppung, Bodenerosion und eine für die Region relativ arme Tier- und Pflanzenwelt sind die Folge. Wälder gibt es nur noch in den schwer zugänglichen Regionen; sie bedecken heute weniger als 10% der Landesfläche. Vom einstigen Artenreichtum der Flora und Fauna Haitis zeugen heute noch die Pinienwälder im Massif de la Selle mit ihren 80 Vogelarten oder der Nebelwald im Macaya-Nationalpark mit 140 Orchideen- und 102 Farnarten sowie zahlreichen Reptilien-, Amphibien-, Vogel- und Schmetterlingsarten.

Zeitzone: MEZ -6,0 Stunde(n)