Kontinentales Steppenklima; durchschn. Temp. in Ulan-Bator im Januar -26° C, im Juli 16° C.      

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Die Mongolei ist eine große landumschlossene Republik und grenzt im Süden an China und im Norden an Rußland. Sie wird auch als "äußere Mongolei" bezeichnet, um sie von der "Inneren Mongolei", einer autonomen Region Chinas,, zu unterscheiden.

Erdteil: Asien

Offizieller Name: Mongol Uls (Mongolia)

Staatsform: Republik mit Mehr-Parteien-System

Staatsführung: Präsident

Regierungsführung: Premierminister

Landesfläche: 1.57 Millionen qkm (Weltrang 18)

Gliederung: 18 Provinzen

Hauptstadt: Ulaanbaatar (Ulan Bator)

Mitgliedschaft in intern. Organisationen: AsDB CITES IWF UNO WTO Weltbankgruppe

Offizielle Sprache: Mongolisch

Staatsreligion: keine

Währung: 1 Tugrik = 100 möngö

Bevölkerung: 2 260 000

Bevölkerungsdichte : 1,7 Menschen je qkm

Größte Städte: Ulaanbaatar (Ulan Bator) 627,300; Darhan 87,100; Choybalsan 79,900; Erdenet 59,100; Ölgiy 29,400

Internationales Kennzeichen: MNG

Nationalfeiertag: 11. bis 13. Juli (Tage der Revolution von 1921); 26. November (Tag der Ausrufung der Republik im Jahre 1924)

Geographische Lage: 87º O - 120º O / 41º N - 52º N

Geographische Merkmale: höchster Berg --> Hüyten 4374 m; längster Fluß --> Selenga 1000 km.

Geographie: Der größte Teil des Landes liegt mehr als 1000 m über den Meeresspiegel. Die höchsten Gipfel befinden sich im Altai-Gebirge, im Zentralmassiv des Changai- und im Chentij-Gebirge, das sich von der Hauptstadt Ulan Bator her nordostwärts erstreckt. Weite Regionen sind erdbebengefährdet. Fast vier Fünftel der Landesfläche bedeckt trockene Grassteppe, der übrige Teil besteht vor allem aus kalter, trockener Wüstenlandschaft. Im Süden der Mongolei breitet sich die steinige Wüste Gobi mit flachen Bergketten aus.

Klima: Das Klima ist mit sehr kalten, langen Wintern, kurzen, heißen Sommern und geringen Niederschlägen extrem kontinental.

Fauna/Flora: Der Waldbestand der Mongolei beträgt weniger als ein Zehntel ihrer Landesfläche und Wälder finden sich vor allem an den Hängen der nördlichen Gebirgen. Die Winter sind lang und extrem kalt, mit Schnee in den höheren Lagen. Die meisten der geringen Niederschläge fallen im Juli und August. Die Mongolei hat eine reiche Tierwelt: Luchse, Bären und Rotwild leben in den nördlichen Regionen, während in den Steppen Steinböcke und Gazellen vertreten sind. Die Schneeleoparden des Altai sind vom Aussterben bedroht.

Zeitzone: MEZ +7,0 Stunde(n)